Neuigkeiten, Termine, Hinweise

Zweimal im Jahr erscheint die DRUNTER & DRÜBER, doch viele Male mehr im Jahr finden Veranstaltungen und Ausstellungen zum Thema Endlichkeitskultur statt. Immer wieder erreichen uns auch Bücher, die sich mit dem Tod beschäftigen. Hier stellen wir vor und weisen wir hin.


Alles klar? Glas und Tod - Ausstellung in Kassel

Alles klar? Glas und Tod
Von transparenten Dingen und transzendenten Vorstellungen

 

Eine Sonderpräsentation aus der Sammlung des Museums für Sepulkralkultur

 

23. Februar bis 13. Mai 2018
Eröffnung: 22. Februar 2018, um 19.00 Uhr

 

Glas ist ein faszinierendes Material. Glas ist universell und alltäglich. Es ist beständig, transparent, spiegelt und kann funkeln. Glas ist lichtdurchlässig, aber auch opak. Glas ist überraschend wandelbar, zerbrechlich, fragil und bizarr. Glas macht eine Konservierung für die irdische Ewigkeit möglich und ist zugleich Symbol des Transzendenten. Glas ist aber auch ein günstiges Material, um das Wertvolle imitieren zu können.

Die Ausstellung nimmt die dem Glas innewohnende Faszination zum Anlass, jenem Werkstoff innerhalb der eigenen Sammlung nachzuspüren. Durch das ausgeprägte Spektrum an zugeschriebenen Eigenschaften und seiner vielfältigen Symbolhaftigkeit findet Glas auch in der Bestattungs- und Trauerkultur vielgestaltige Verwendung.

Das Museum für Sepulkralkultur präsentiert in dieser Sonderschau gläserne Objekte oder Dinge mit Applikationen aus Glas, die auf historische Phänomene und gegenwärtige Tendenzen in der Sepulkralkultur verweisen. Zu sehen sind: Perlenkränze, Totenkronen, gläserne Urnen, Schmuckstücke oder Zimmerdenkmale, aber auch ein 150 Jahre alter Prunkleichenwagen und gläserne Grabzeichen bis hin zu Erinnerungskristallen, in denen Spuren des Verstorbenen verschmolzen werden.


 

 

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Pressemitteilung Alle klar?
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Einladung zur Eröffnung
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"TOD UND RITUAL" Sonderausstellung in Chemnitz


Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz
Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz

Eines im Leben ist sicher: dessen Ende. Wir wissen, dass wir sterben müssen und wir wissen, dass geliebte Menschen sterben müssen. Solange es Menschen gibt, haben sie versucht, dem Tod einen Sinn zu geben und den Abschiedsschmerz zu lindern. Das prähistorische Gräberfeld von Niederkaina bei Bautzen (Oberlausitz)
wird seit vielen Jahrzehnten archäologisch untersucht. Hier ist es gelungen, Teile des aufwändigen Totenrituals zu rekonstruieren.

Die Ausstellung „TOD & RITUAL“ nimmt die Gräber von Niederkaina als Ausgangspunkt für eine Reise durch Bestattungs- und Gedenkrituale in der Welt, in Sachsen, in der Vergangenheit und heute. Im Staunen über fremde und manchmal auch befremdliche Handlungen können wir uns selbst fragen, was uns wichtig ist, wovor wir Angst haben und was uns Hoffnung macht.


Eine mystisch gestaltete Ausstellung mit rund 700 Exponaten, zahlreichen völkerkundlichen Fotografien, der Inszenierung eines prähistorischen Scheiterhaufens u.v.m. auf 1000 qm.

TOD UND RITUAL - Sonderausstellung im smac [Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz]

Ausstellungszeitraum: 16.11.2017 - 21.05.2018

Öffnungszeiten: die - so 10 - 18 Uhr (donnerstags bis 20 Uhr)

Preise: regulär 5 € / ermäßigt 3 €

Der Tod im Angebot: Jeden Freitag ab 15.00 Uhr ermäßigter Eintritt in die Sonderausstellung für alle Menschen ab 60 Jahre.

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Begleitprogramm
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Interviewpartner für Forschungsprojekt gesucht


Jede Kultur hat ihre eigenen Bestattungsriten und auch hier ist die Art, wie Menschen sterben, bestattet und betrauert werden abhängig vom gesellschaftlichen Wandel. In einer Zeit der Individualität und des "Ungebundenseins" des Einzelnen, ist es schwierig, verbindliche Aussagen über den Umgang mit dem Tod zu treffen. Die vielfältigen Lebensweisen bedingen vielfältige Lebensenden.

 

Die Soziologen Dr. Thorsten Benkel und Matthias Meitzler betreiben seit mehreren Jahren Forschungen zu Sterben, Tod und Trauer. Angesiedelt an der Universität Passau führen sie Befragungen und Projekte durch, die das Verständnis zum Umgang mit dem Thema Tod erhöhen sollen.


Für diese soziologischen Forschungen werden immer wieder Interviewpartner gesucht, die über ihre Erfahrungen mit Sterben, Tod und Trauer sprechen. Telefoninterviews, Gespräche oder schriftliche Befragungen sind möglich. Wenn Ihr Interesse habt und etwas zum Verständnis des Themas beitragen könnt, meldet Euch gern bei Thorsten Benkel und Matthias Meitzler.

 

Dr. Thorsten Benkel: Thorsten.Benkel@uni-passau.de
Matthias Meitzler, M.A.: Matthias.Meitzler@gmail.com
Universität Passau | Lehrstuhl für Soziologie |Dr. Hans-Kapfinger-Str. 14 | 94032 Passau
Tel. 0851-509-2685 - friedhofssoziologie@live.de
http://www.phil.uni-passau.de/benkel/
http://www.friedhofssoziologie.de

Weitere Informationen und die Kontaktdaten finden sich im Flyer.

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Impressionen der Arbeit von Dr. Thorsten Benkel und Matthias Meitzler (Bilder T. Benkel und M. Meitzler)

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Erinnerte Gegenwart in Kassel


Eine Ausstellung der Künstlerin Marlies Poss anlässlich des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus‘ am 27. Januar 2018

 

Die Münchner Künstlerin Marlies Poss wurde 1944 geboren. Großmutter und Mutter waren zu diesem Zeitpunkt als jüdische Frauen untergetaucht, ihre Großtante Berthie Philipp war von Hamburg aus in das KZ Theresienstadt verschleppt worden. So ist in der Biographie der Künstlerin eine persönliche Spur gelegt zu einem bewegenden Thema: Vergessenes jüdisches Leben erinnern und heutiges Bewusstsein wecken, lebendiges Vergegenwärtigen. Marlies Poss kombiniert für die Ausstellung Dokumente ihrer Großtante und anderer Holocaust-Überlebender mit eigenen Installationen. Sie schuf zarte Werke aus zerbrechlichen, vergänglichen Materialien, die den kindlichen Eindruck und den Schrecken vor dieser Familiengeschichte spürbar machen.

 

Homepage Marlies Poss - www.marlies-poss.de

 

Jeden Mittwoch findet um 18.00 Uhr eine öffentliche Führung statt, es gelten die regulären Eintrittspreise, eine Führungsgebühr wird nicht erhoben.

 

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Stadt der Sterblichen

Neben der Produktion des neuen Heftes arbeiten wir im Moment fast ausschließlich für unser Projekt Stadt der Sterblichen.