Neuigkeiten, Termine, Hinweise

Zweimal im Jahr erscheint die DRUNTER & DRÜBER, doch viele Male mehr im Jahr finden Veranstaltungen und Ausstellungen zum Thema Endlichkeitskultur statt. Immer wieder erreichen uns auch Bücher, die sich mit dem Tod beschäftigen. Hier stellen wir vor und weisen wir hin.


Call for Papers - Autoren und Autorinnen gesucht

Der Tod ist überall und wir sind auf der Suche nach ihm.

 

Zweimal im Jahr erscheint die DRUNTER&DRÜBER - Das Magazin für Endlichkeitskultur. 

 

Auf echten gedruckten Seiten setzen wir uns mit dem Ende auseinander: mit dem Tod, dem Sterben, der Trauer, Riten und Religionen, Horrorfilmen, Fernsehserien, Internet, Kultur, usw. Das Thema ist unerschöpflich, unsere Kreativität leider nicht. HILFE!

 

Deshalb suchen wir Autorinnen und Autoren aus allen denkbaren Bereichen (Kultur, Gesellschaft, Medizin, Wissenschaft, Medien, Vereinen, etc.), die Texte über dieses Thema schreiben wollen und können. Das Zielpublikum sind interessierte Laien. Der Anspruch an die Texte ist, dass sie gut zu verstehen, zu lesen und bestenfalls auch noch unterhaltsam sind.

 

Des Weiteren freuen wir uns auch, unser Netzwerk durch Fotografen, Künstler und Illustratoren zu erweitern.

 

Vorschläge, erste Ideen, Honorarfragen, Kontaktaufnahme und alles weitere, das sich über die Ferne klären lässt, bitte an folgende Mailadresse: dud-magazin@funus-stiftung.de

 

Wir warten gespannt.

 

Das DRUNTER&DRÜBER-Team

 

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ZIRKELSCH(L)USS - Ausstellung zu Gewalt und Krieg

Dieter Huber, Herlinde Koelbl und Jens Umbach
26. Mai bis 16. September 2018

 

Eröffnung: 25. Mai 2018, um 18.00 Uhr
Die Künstler sind anwesend.

Gewalt und Krieg sind Formen der Auseinandersetzung, die menschliche Zivilisationen seit ihren Anfängen prägen. In Form von Aggression und Expansion oder Verteidigung und Aufrüstung bestimmen sie einen großen Teil politischer Gestaltungsmöglichkeiten. Wie kann ich mich schützen? Was darf ich präventiv tun, um mich zu verteidigen? Wie verhindere ich, dass mein Schutzbedürfnis andere bedroht und sie zur Aufrüstung drängt? Individuen und Nationen müssen sich diesen Fragen permanent und unter wechselnden Vorzeichen stellen. Kann verhindert werden, dass die Logik der Gewalt zum Teufelskreis wird? Ein Wort, ein Schlag, ein Schuss können ihn auslösen, und ein Prozess kommt in Gang, der sich meist als Zirkelschluss herausstellt: Mein Feind ist böse, und weil er böse ist, ist er der Feind.

Herlinde Koelbl hat in ihrer umfassenden Arbeit „TARGETS“ dokumentiert, worauf Soldaten schießen, wenn sie das Töten lernen. Zielvorstellungen und Abbilder des Feindes werden zu einer Einheit, die dem Gegner ein Gesicht geben.
Dieter Huber zeigt in seiner Serie #SAFE // STRIKE ästhetische Fotografien von Einschusslöchern, von kriegsauslösenden Treffern bis hin zu Testschüssen, die anziehend und abstoßend zugleich wirken. In seiner ebenfalls präsentierten Serie „#SURVEILLANCE“ reflektiert Huber mit den Mitteln computergenerierter Bilder über die Ausbeutung des menschlichen Sicherheitsbedürfnisses.
Die Fotoserie THE AFGHANS von Jens Umbach entstand in der Nachfolge des Projektes AFGHANISTAN, das 2014 im Museum für Sepulkralkultur präsentiert wurde. Bei seinem zweiten Aufenthalt in Afghanistan konzentrierte sich Umbach auf die Menschen, die in unmittelbarer Nähe zum Camp Marmal, in Nachbarschaft zu den deutschen Truppen lebten.

Laufzeit: 26. Mai – 16. September 2018
Öffnungszeiten: Di 10.00–17.00 Uhr | Mi 10.00–20.00 Uhr | Do bis So 10.00 –17.00 Uhr
Adresse: Museum für Sepulkralkultur | Weinbergstraße 25–27 | 34117 Kassel
T. 0561 91893 0 | info@sepulkralmusuem.de | www.sepulkralmuseum.de

 

Eröffnung am 25. Mai 2018, um 18.00 Uhr
Die Künstler sind anwesend.

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Flyer Veranstaltung
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In eigener Sache - Die DRUNTER & DRÜBER wird erwachsen

Als ich vor mehr als zwei Jahren die Idee äußerte, ein Magazin über das Lebensende heraus zu geben, haben wir uns todesmutig in dieses Vorhaben gestürzt. Unser erster Schritt war ein Testheft mit nur zwanzig Seiten, in dem wir zeigten, dass der Tod eben nicht nur eine Angelegenheit von Bestattern ist, sondern ein unheimlich facettenreiches Thema. Gleich zu Beginn konnten wir viele Menschen wie Luci van Org, Marc Benecke, Christian von Aster, Heinrich Bedford-Strohm und viele andere für unser Magazin begeistern. Der Begriff Endlichkeitskultur, den wir mit der DRUNTER&DRÜBER prägen, macht den Tod wieder zu einem kulturellen Thema.


Bis heute konnten wir bereits sechs Ausgaben veröffentlichen. Die Themen sind schier unerschöpflich und auch das nächste Heft ist schon fast wieder voll. Immer mehr Fans und freie Autoren bekunden uns ihre Begeisterung.  Nichtsdestotrotz stehen wir nach jeder Ausgabe vor der Frage: Wollen wir wirklich weitermachen?

 

Das liegt an drei Gründen:

  1. Auch wenn wir mittlerweile auf eine Vielzahl von großartigen Autoren zurückgreifen können, besteht unsere Redaktion nach wie vor nur aus zwei Personen: Juliane Uhl und Frank Pasic. Das heißt, wir beide lesen, diskutieren, sortieren und entscheiden, was gut genug ist, um in die nächste Ausgabe zu kommen – das alles, neben unserer ganz normalen Arbeit. Darüber wollen wir uns auch gar nicht beklagen, denn es macht ja auch unheimlich viel Spaß – wenn nicht 2. hinzukäme.
  2. Das eigentliche Problem liegt im Vertrieb, der nur aus Juliane besteht. Die DRUNTER&DRÜBER kann nur über unseren Online-Shop bestellt werden, ein Abo-Dienst ist leider nicht möglich. Daraus folgt, dass Juliane jede einzelne Bestellung entgegennimmt, die Rechnung schreibt und am Ende jedes Heft selbst eintütet und zur Post bringt. Das kostet Zeit, Kraft und macht auch überhaupt keinen Spaß. Darüber hinaus werden wir unseren Lesern mit dieser Schwerfälligkeit nicht gerecht.
  3. Letztlich ist die DRUNTER&DRÜBER auch noch ein defizitäres Projekt. Der Preis von 4 Euro reicht bei weitem nicht aus, um die Kosten für Satz und Druck zu decken. Zwar verwirklicht die FUNUS Stiftung mit dem Magazin ihren Satzungszweck und muss deshalb nicht zwangsläufig hohe Gewinne einfahren, doch zumindest eine schwarze Null sollte am Ende rauskommen.

Über diese Punkte diskutieren wir schon lange. Im Ergebnis sind wir nun dazu gekommen, dass wir ab 2018 mit dem Haymarket-Verlag zusammenarbeiten werden. Der Verlag übernimmt komplett unseren Vertrieb und wird diesen professionalisieren. Wir erhoffen uns davon, mehr Käufer und dadurch mehr Freiheit in der Auswahl der Autoren. Bestenfalls bleibt sogar noch ein wenig Geld für die Arbeit der FUNUS Stiftung übrig, das in andere Projekte investiert werden kann. Mit diesem Schritt wird die drunter&drüber größer, ohne dass wir inhaltlich Kompromisse eingehen müssen – so wird es z.B. bei der Werbefreiheit bleiben. Alle Aboanfragen, die bereits bei uns eingegangen sind, werden zurückgesetzt. Wir freuen uns über jeden neuen „richtigen“ Abonnenten und legen schon mal vorsorglich ein Formular bei. Wir sind ja nun professionell und da gehören Formulare dazu.


Ab Ausgabe sechs, die dann einzeln 11 Euro (20 Euro im Jahresabo / zwei Ausgaben; innerhalb Deutschlands inkl. Versandkosten) kostet, wird dann auch die Bestellung der Einzelhefte komplett über den Shop des Haymarket-Verlages abgewickelt. Alle Informationen dazu stellen wir zeitnah auf unsere Webseite www.dud-magazin.de


Wir hoffen sehr, dass wir unsere Leserinnen und Leser mit diesem Schritt nicht vor den Kopf stoßen. Denn am Ende seid Ihr es, die unsere Mission – offen über den Tod zu sprechen – in die Welt tragt.
Ich freue mich auf die Zukunft mit der drunter&drüber, die nun mit neuer Kraft gestaltet werden kann.
Herzlich anders

Frank Pasic (Herausgeber)



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Alles klar? Glas und Tod - Ausstellung in Kassel

Alles klar? Glas und Tod
Von transparenten Dingen und transzendenten Vorstellungen

 

Eine Sonderpräsentation aus der Sammlung des Museums für Sepulkralkultur

 

23. Februar bis 13. Mai 2018
Eröffnung: 22. Februar 2018, um 19.00 Uhr

 

Glas ist ein faszinierendes Material. Glas ist universell und alltäglich. Es ist beständig, transparent, spiegelt und kann funkeln. Glas ist lichtdurchlässig, aber auch opak. Glas ist überraschend wandelbar, zerbrechlich, fragil und bizarr. Glas macht eine Konservierung für die irdische Ewigkeit möglich und ist zugleich Symbol des Transzendenten. Glas ist aber auch ein günstiges Material, um das Wertvolle imitieren zu können.

Die Ausstellung nimmt die dem Glas innewohnende Faszination zum Anlass, jenem Werkstoff innerhalb der eigenen Sammlung nachzuspüren. Durch das ausgeprägte Spektrum an zugeschriebenen Eigenschaften und seiner vielfältigen Symbolhaftigkeit findet Glas auch in der Bestattungs- und Trauerkultur vielgestaltige Verwendung.

Das Museum für Sepulkralkultur präsentiert in dieser Sonderschau gläserne Objekte oder Dinge mit Applikationen aus Glas, die auf historische Phänomene und gegenwärtige Tendenzen in der Sepulkralkultur verweisen. Zu sehen sind: Perlenkränze, Totenkronen, gläserne Urnen, Schmuckstücke oder Zimmerdenkmale, aber auch ein 150 Jahre alter Prunkleichenwagen und gläserne Grabzeichen bis hin zu Erinnerungskristallen, in denen Spuren des Verstorbenen verschmolzen werden.


 

 

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Pressemitteilung Alle klar?
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Einladung zur Eröffnung
Einladung_Eroeffnung_Glas_und_Tod_MSK_E_
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"TOD UND RITUAL" Sonderausstellung in Chemnitz


Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz
Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz

Eines im Leben ist sicher: dessen Ende. Wir wissen, dass wir sterben müssen und wir wissen, dass geliebte Menschen sterben müssen. Solange es Menschen gibt, haben sie versucht, dem Tod einen Sinn zu geben und den Abschiedsschmerz zu lindern. Das prähistorische Gräberfeld von Niederkaina bei Bautzen (Oberlausitz)
wird seit vielen Jahrzehnten archäologisch untersucht. Hier ist es gelungen, Teile des aufwändigen Totenrituals zu rekonstruieren.

Die Ausstellung „TOD & RITUAL“ nimmt die Gräber von Niederkaina als Ausgangspunkt für eine Reise durch Bestattungs- und Gedenkrituale in der Welt, in Sachsen, in der Vergangenheit und heute. Im Staunen über fremde und manchmal auch befremdliche Handlungen können wir uns selbst fragen, was uns wichtig ist, wovor wir Angst haben und was uns Hoffnung macht.


Eine mystisch gestaltete Ausstellung mit rund 700 Exponaten, zahlreichen völkerkundlichen Fotografien, der Inszenierung eines prähistorischen Scheiterhaufens u.v.m. auf 1000 qm.

TOD UND RITUAL - Sonderausstellung im smac [Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz]

Ausstellungszeitraum: 16.11.2017 - 21.05.2018

Öffnungszeiten: die - so 10 - 18 Uhr (donnerstags bis 20 Uhr)

Preise: regulär 5 € / ermäßigt 3 €

Der Tod im Angebot: Jeden Freitag ab 15.00 Uhr ermäßigter Eintritt in die Sonderausstellung für alle Menschen ab 60 Jahre.

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Begleitprogramm
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